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Immobilienserie-10-Teil 1: Hohe Preise

Unser Expertentipp: Unerreichbar – hohe Preise

Teil 1: Unerreichbar – Hohe Preise

Hohe Preise für Immobilien

Hohe Preise für Immobilien und immense Nebenkosten gefährden den Traum vom Eigenheim, immer neue Bauvorschriften, höhere Steuern und kommunale Abgaben verteuern den Einstieg enorm. Der Weg zur eigenen Immobilie ist steiniger denn je.

Was Käufer auf der Rechnung haben sollten

Kirsten und Olaf Mustermann haben ihr Traumhaus schon gefunden. Das junge Ehepaar wohnt im Osten von Münster in einem alten Bauernhaus, versteckt im Grünen und nahe an einem kleinen Bach. Am hauseigenem Steg liegt sogar ein kleines Boot. Es ist die perfekte Idylle auf den ersten Blick.

Das Problem: Das Bauernhaus ist mehr als 100 Jahre alt und energetisch nicht auf dem neuesten Stand. Im Wohn- und Schlafzimmer zieht es, der offene Kamin erzeugt zu wenig Wärme. Im Winter ärgern sich beiden über extrem hohe Heizkosten. Kirsten und Olaf wollen sich den Ärger mit den Heizkosten ersparen – und ewig zur Miete wohnen wollen sie auch nicht. Deswegen suchen die beiden gerade eine bessere Kopie ihres Bauerhauses, gerne auch in der Stadt Münster oder in einer Kleinstadt im Münsterland zum Kauf, etwas größer, gut isoliert und mit der passenden Infrastruktur wie Kindergarten und Schule, denn bald sollen auch Kinder kommen.

Doch das Angebot an ausgesuchten Immobilien ist nicht nur rar. Die Preise für Immobilien sind auch teuer wie nie – in den begehrten Metropolen wie Frankfurt und Hamburg ebenso wie in Mittelstädten wie Münster. Seit 2016 hat der Boom noch an Dynamik gewonnen: In den 50 größten deutschen Städten mussten Wohnungskäufer im Durchschnitt zehn Prozent drauflegen. Die Sprünge kommen auf Preise, die sich in einer Stadt wie München binnen acht, neun Jahren zuvor ohnehin schon durchschnittlich verdoppelt hatten.

Die Situation: Ist Wohneigentum erreichbar?

In ausgesuchten Lagen sieht es noch besser aus – für Verkäufer. Alteigentümer in begehrten Lagen von Münster etwa, die für ihre Wohnungen vor 10 Jahren 250.000 Euro gezahlt haben, schütteln dann schon mal den Kopf, wenn sie erfahren, dass die identische Nachbarwohnung jetzt für rund 480.000 Euro verkauft wird – der fast doppelte Preis gegenüber 2008.

Die Weisheit, nicht mehr als das zehnfache Nettojahreseinkommen für eine Immobilie einzusetzen, können Käufer auf die Müllhalde der überflüssigen Tipps werfen. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft müssten bis 2020 deutschlandweit 385.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt werden, um den Bedarf zu decken. Tatsächlich waren es 2015 nur rund 250.000 und 2016 etwa 300.000 Wohnungen. Und auch im vergangenen Jahr ist das Ergebnis nicht besser ausgefallen.

Die vom Billiggeld getriebene Preisspirale nach oben führt dazu, dass viele Menschen in Deutschland keine Häuser mehr bauen, keine Wohnungen mehr kaufen, kein Eigentum mehr bilden können. Selbst dann nicht, wenn sie Bankberatern wie Traumkunden erscheinen: Doppelverdiener, Anfang 30, gute Jobperspektiven und sogar ein bisschen Eigenkapital. Die Preise für Immobilien scheinen trotzdem zu hoch.

Unter dem Strich sind einer neuen Untersuchung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zufolge die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser in deutschen Großstädten in den vergangenen zehn Jahren achtmal so stark gestiegen wie die Einkommen.

Die Zinsflaute hat Kapitalanleger in Sachwerte getrieben, auch ausländische Investoren, denen Deutschland im internationalen Vergleich immer noch günstig erscheint. 5000 Euro je Quadratmeter Altbau in Berlin sind im Vergleich zu Paris, wo gerne das Vierfache verlangt wird, geradezu ein Schnäppchen für Immobilientycoons.

Die Profianleger, vollgepumpt mit Geld ihrer Investoren, heizen einen Immobilienmarkt auf, der sich dank höherer Steuern und neuer Sanierungsvorschriften zusätzlich verteuert und angesichts verschärfter Regeln zur Kreditvergabe zudem verkompliziert hat. Mein Haus, mein Auto, mein Boot? Das war einmal – zumindest, was das Haus anbelangt.

Wohneigentum ist zum reinen Luxusgut avanciert: Die Gründe für diese Entwicklung erfahren Sie in den nächsten Expertentipps. Teil 2 finden Sie hier.

Falls Sie zum Verkauf, zur Vermietung oder zur Finanzierung einer Immobilie Fragen haben, rufen uns einfach unverbindlich an unter Telefon (0251) 5005 – 580.

Immer ein guter Tipp: www.volksbank-immobilien.info

Dr. Oliver Altenhövel

Dr. Oliver Altenhövel

Dr. Oliver Altenhövel
Dipl.-Kaufmann / Immobilienwirt (DIA)
Vereinigte Volksbank Münster eG
Tel. 0251 / 5005 5810

Zinswecker Baufinanzierung - jetzt einstellen

Baufinanzierung, persönliches Zinsangebot und Zinswecker

Einer der ersten und wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Eigenheim ist die Planung der passenden Finanzierung. Mit der optimalen Baufinanzierung lassen sich für Sie erhebliche Summen sparen; ein speziell auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Finanzierungskonzept ist daher unerlässlich.

Individuelles Finanzierungskonzept für Ihre Baufinanzierung

Verschaffen Sie sich im ersten Schritt gemeinsam mit Ihren Beratern der Vereinigten Volksbank Münster eG einen Überblick über Ihr verfügbares Eigenkapital sowie den zukünftig monatlich vorhandenen Betrag für die Darlehensrate. Diese Beträge sind essenziell für die Ermittlung der für Sie finanzierbaren Kreditsumme und schaffen die Voraussetzung für eine sichere Kalkulation Ihrer Baufinanzierung.

Lassen Sie sich im nächsten Schritt ein individuelles und umfassendes Konzept für die Finanzierung Ihrer Wohnträume erstellen und profitieren Sie dabei von der Erfahrung und der Expertise unserer Berater – egal ob Sie neu bauen, modernisieren, oder ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten. Mit der passenden Finanzierung steht Ihrem Traum vom Eigenheim nun nichts mehr im Wege.

Anschlussfinanzierung

Wenn die Zinsbindung Ihrer Immobilienfinanzierung endet, Sie Ihr Darlehen aber noch nicht vollständig getilgt haben, benötigen Sie eine Anschlussfinanzierung. Spätestens ein Jahr vor Ende Ihrer Erstfinanzierung sollten Sie sich mit diesem Thema beschäftigen. Grundsätzlich wird für die Anschlussfinanzierung die Höhe der Restschuld Ihres Immobiliendarlehens angenommen. Dabei werden auch die bis dahin noch einfließenden Tilgungsleistungen der Baufinanzierung sowie geplante Sondertilgungen berücksichtigt.

Forward-Darlehn und Zinswecker

Sie können sich allerdings durch ein Forward-Darlehn schon bis zu fünf Jahre im Voraus günstige Sollzinsen sichern. Besonders bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau kann dies eine lohnenswerte Option sein. Sie profitieren dabei von der Planungssicherheit, die Ihnen eine solche Anschlussfinanzierung bietet, und schützen sich vor steigenden Sollzinsen.

Nutzen Sie unseren praktischen Zinswecker, um sich frühzeitig das günstige Zinsniveau für Ihre Immobilienfinanzierung sichern zu können. Stellen Sie einfach online Ihren persönlichen Zinswecker und bekommen Sie automatisch einen Hinweis, wenn Ihr Wunschzins erreicht ist. Sprechen Sie für Ihre Anschlussfinanzierung gerne Ihren Berater an.

Stellen Sie jetzt Ihren persönlichen Zinswecker, berechnen Sie den aktuellen Zins und lassen Sie sich umfassend beraten.

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Immobilienserie-7-Mietkauf

Unser Expertentipp: Mietkauf von Immobilien

Mietkauf von Immobilien – Vor- und Nachteil

Viele Menschen sehnen sich nach einem Eigenheim, doch oft fehlt das nötige Kapital. Kann Mietkauf hier Abhilfe schaffen?

Was ist Mietkauf?

Beim Mietkauf mietet man eine Immobilie, um diese dann zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen. Die bis dahin erbrachte Miete wird in großen Teilen auf die zu zahlende Summe angerechnet. Ein kleiner Anteil der Miete wird als Zins für den „Kredit“ verrechnet. Dem Käufer wird die Kaufsumme vom Immobilienbesitzer mitsamt Zinsen gestundet und ein Preis ausgehandelt, der nach Ablauf der Frist und Gegenrechnung der bezahlten Miete fällig wird. Mietkauf geschieht immer zwischen Käufer und Verkäufer. Eine Bank als Zwischeninstanz ist in der Regel nicht involviert.

Wie kommt der Mietkauf zustande?

Der Mietkauf kommt durch einen Mietkaufvertrag zustande, in dem alle Pflichten und Rechte der Vertragspartner geregelt werden. Der Mietkaufvertrag besteht aus zwei Teilen, dem Mietvertrag und dem Vertrag über den Erwerb des späteren Eigentums. Beide müssen von einem Notar beurkundet werden. Meist muss der Mieter vor seiner notariellen Beurkundung eine einmalige Anzahlung von bis zu 20 Prozent des Kaufpreises leisten. Um diese Anzahlung des Kaufpreises zu leisten, können aber ebenfalls monatliche Ratenzahlungen vereinbart werden. Auch über ein Sondertilgungsrecht sollte verhandelt werden.

Wenig verbreitet!

Es stellt sich die Frage, wo beim Mietkauf der Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Finanzierung des Kaufes liegt. Man sollte sich immer fragen, warum der Verkäufer „Bank spielen“ möchte. Schließlich gibt er dem Interessenten einen Kredit, der gegen Zinsen über einen bestimmten Zeitraum abgezahlt wird und setzt sich so dem Risiko aus, dass der Kaufinteressent nicht bezahlt.

Für wen ist Mietkauf sinnvoll?

Mietkauf kann eine sinnvolle Alternative sein, wenn man schlecht an Bankkredite herankommt. Beispielsweise gilt dies für junge Familien, die sich ein Eigenheim wünschen, denen aber das nötige Kapital für die Finanzierung fehlt. Junge Familien fahren aber in den meisten Fällen mit dem direkten Kauf besser. Man sollte darüber hinaus immer sicher sein, das benötigte Geld auch in dem vereinbarten Zeitraum zur Verfügung zu haben. Es handelt sich schließlich um eine verbindliche Vereinbarung mit dem Verkäufer. Bei einem klassischen Kauf wird gleichzeitig der Zinssatz und die Laufzeit auf die individuellen Bedürfnisse abgestellt. Das zukünftige Zinsänderungsrisiko liegt beim Käufer.

Lohnt der Mietkauf?

Die Frage, ob sich ein Mietkauf lohnt oder nicht, muss immer im Detail betrachtet werden. Schließlich spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Grundsätzlich sollten Sie sich zuerst die Frage stellen, ob Sie unbedingt im Eigentum wohnen möchten. Wenn sich ein Kaufinteressent zum Erwerb des Objektes entschieden hat, muss die jetzige und die künftige Liquiditätssituation unter die Lupe genommen werden. So kann man sich dann für das am besten passende Kauf- oder Mietkaufmodell entscheiden.

Wichtigste Voraussetzung ist dabei ein in der Höhe zur Monatsrate angemessenes Einkommen. Als Maßstab hierfür kann die zuletzt gezahlte Miete herangezogen werden. Wird sie problemlos verkraftet und ist die monatliche Rate des Mietkaufvertrages nicht viel höher als die bisherige Miete, dann ist die Rate tragbar. Die Monatsrate bleibt in der Regel über die gesamte Laufzeit des Mietkaufvertrages unverändert.

Mit der Zahlung der letzten Rate und der Zahlung des eventuell dann noch ausstehenden Restkaufpreises geht das Eigentum an den Mieter über. Falls kein Restkaufpreis vereinbart wurde, entstehen zwar in der Regel längere Rückzahlungszeiträume, aber dafür gibt es nach der letzten Rate keine hohen Kosten, die eventuell nicht aufgebracht werden können oder die andere Anschaffungen blockieren. Abschließend bleibt aber auch die Feststellung, dass relativ wenige Immobilien im Mietkaufmodell angeboten werden. Dies beruht vermutlich darauf, dass der Verkäufer das Risiko einer Bank eingehen muss oder selbst eine Finanzierung abzulösen hat.

Meine persönliche Meinung als Ihr Immobilienexperte vor Ort hierzu lautet: „Nutzen Sie die bewährten klassischen Formen: Kaufen oder Mieten!“

Mehr Information rund um die Immobilie

Mehr Informationen zum Verkauf, zur Vermietung oder zur Finanzierung einer Immobilie erfahren Sie in den nächsten Expertentipps. Falls Sie Fragen haben, rufen uns einfach unverbindlich an unter Telefon (0251) 5005 – 580.

Mehr Info zum Thema Immobilie gibt es hier: https://www.volksbank-immobilien.info/

Dr. Oliver Altenhövel

Dr. Oliver Altenhövel

Dr. Oliver Altenhövel
Dipl.-Kaufmann / Immobilienwirt (DIA)
Vereinigte Volksbank Münster eG
Tel. 0251 / 5005 5810

 

Immobilienserie-5

Expertentipps für eine gute Baufinanzierung

Baufinanzierung –wie Sie clever sparen und Risiken vermeiden?

In der letzten Ausgabe haben Sie die ersten beiden wichtigen Aspekte bei einer Finanzierung einer Immobilie kennengelernt. Eine frühzeitige Finanzierungsanalyse für Ihre Baufinanzierung ist nicht nur hilfreich Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen, sondern wenn die „richtige Immobilie“ gefunden wurde – dann kann auch schnell entschieden werden. In Zeiten eines geringen Immobilienangebotes sicherlich ein strategischer Vorteil. Als Immoblienfinanzierer sollten Sie alle Möglichkeiten berücksichtigen.

Hier nun die nächsten wichtigen Aspekte einer guten Baufinanzierung:

3. Die Rate

Vor dem Gespräch ist es ratsam, dass Sie Ihre Wunschrate herausfinden, dies ist oft mehr eine Bauch- als eine Kopfentscheidung: Gemeint ist Ihre maximale Rate, die Sie sich bequem ohne Urlaube zu streichen oder auch bei unvorhersehbaren Ausgaben immer leisten können. Ihre Wunschrate kann durchaus höher sein als die tatsächliche Rate – jedoch auf keinen Fall niedriger. Haben Sie kostenfreie Sondertilgungsrechte und können Sie die Rate flexibel anpassen? Eine bewährte Faustregel: nicht mehr als 40 Prozent des regelmäßig verfügbaren monatlichen Nettoeinkommens für Zins und Tilgung aufzuwenden!

4. Die Zinsbindung

Die aktuell niedrigen Zinsen sollten Sie sich entsprechend Ihrer individuellen Situation möglichst optimal sichern. 15, 20 oder gar 30 Jahre sind neben den üblichen zehn Jahre Zinsbindung machbar. Und auch hier gilt: beachten Sie ihre persönliche Situation. Oder teilen Sie das Gesamtdarlehen auf unterschiedliche Zinsbindungszeiten auf, um sich dadurch zum einen niedrige Zinsen zu sichern und zum anderen eine sichere Zinsbindung für die Zukunft zu haben. Zu einer guten Beratung zählt hier auch die Information über Sonderkündigungsmöglichkeiten.

5. Die Laufzeit

Idealerweise sollte die selbstgenutzte Immobilie beim Eintritt in den Ruhestand komplett abbezahlt sein. Ansonsten sollte darauf geachtet werden, dass der Kapitaldienst aus Zins und Tilgung auch mit dem Einkommen in der Rentenphase getragen werden kann.

6. Was sollte besser nicht passieren?

Eine gute Beratung verfolgt einen ganzheitlichen Beratungsansatz und klärt über individuelle Risiken und Strategien auf: Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Ausfall eines Verdieners, Gebäude- und Zinsänderungsrisiken. Bauen Sie hier vor, damit Sie dauerhaft gut schlafen können.

Abschließend noch ein Hinweis zu den Zinsen:
So niedrig wie aktuell waren die Zinsen für Hypothekendarlehen noch nie. Welchen Preis Bauherren und Wohnungskäufer für ihre Finanzierung zahlen, hängt allerdings nicht nur vom Zinsniveau, sondern auch vom Kreditgeber ab. Den Blick nur auf die Zinsen zu richten, ist trügerisch. Sie allein sagen nicht viel darüber aus, ob eine Finanzierung zum jeweiligen Bauherrn passt. So kann ein gefördertes Darlehn mit einem höheren Sollzins bei gleichem Zahlungsstrom in den Gesamtkosten teurer sein als ein nicht gefördertes Darlehn mit niedrigerem Zins. Dies können Sie über den sog. Gesamteffektivzins vergleichen. Einen Gesamtüberblick kann nur ein individueller, detaillierter Finanzierungsplan liefern, aus dem alle wichtigen Eckdaten klar und verständlich hervorgehen. Dazu gehören neben den Zinsen die jeweilige monatliche Belastung, die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung und nicht zuletzt die Gesamtkosten der Finanzierung mit den einzelnen Darlehnsbausteinen und Förderungen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Aufbau Ihrer Finanzierung. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Finanzierung Ihre individuelle Situation? Bei dem richtigen Finanzierungsexperten ist nicht immer die letzte Nachkommastelle beim Zinssatz entscheidend.

Mehr Informationen zum Verkauf, zur Vermietung oder zur Finanzierung einer Immobilie erfahren Sie in den nächsten Expertentipps. Falls Sie Fragen haben, rufen uns einfach unverbindlich an unter Telefon (0251) 5005 – 580.

Dr. Oliver Altenhövel

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Immobilienserie-4

Fördermöglichkeiten nutzen und Geld sparen

Achten Sie bei Ihrer Baufinanzierung auf Fördermöglichkeiten!

Es lohnt sich, sich intensiv und frühzeitig mit der eigenen Baufinanzierung zu beschäftigen – die meisten investieren nur einmal im Leben eine sechsstellige Summe. Mit der Wahl einer maßgeschneiderten Baufinanzierung mit allen Vergünstigungen, Zuschüssen und subventionierten Darlehn können Sie selbst im aktuellen Zinstief viel Geld sparen. Achten Sie daher auf Fördermöglichkeiten!

Wichtig ist es, echte von vermeintlichen Schnäppchen sorgfältig zu unterscheiden. Eine gute Planung im Vorfeld schützt vor späteren teuren Überraschungen und Stolpersteinen. Diese können beispielsweise laut Finanztest zu hohe oder zu niedrige Kreditsummen oder zu hohe oder niedrige Monatsraten sein – in allen Fällen mit unangenehmen Folgen.

Bei dem aktuell niedrigen Zinsniveau sollten Sie als Immobilienfinanzierer darauf achten, dass mindestens zwei Prozent, besser drei getilgt werden. Empfehlenswert ist der Kontakt zu einem Finanzierungsberater. Dazu gibt es ab März 2016 sogar ein neues Gesetz – die sogenannte Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Diese soll gewährleisten, dass nur noch sachkundige und zuverlässige Berater transparente Verträge und verantwortliche Beratung anbieten. Bei der Beratung sollten ihre individuellen Vorstellungen und Möglichkeiten analysiert werden und Sie sollten ohne Zeitdruck ausführlich beraten werden. Haben Sie bestehende Produkte wie z.B. einen Bausparvertrag, sollte die Einbindung geprüft werden.

Ganz wichtig: Keinen Kreditvertrag von dem Kaufvertrag einer Immobilie zu unterzeichnen. Viel mehr sollte das Kreditinstitut Ihnen eine schriftliche Finanzierungszusage aushändigen.

Hier die ersten 2 von 6 wichtigen Aspekte einer guten Baufinanzierung:

1. Die Fördermittel

Es gibt verschiedene Fördermittelquellen: Neben bundesweiten Fördermitteln der KfW kommen solche der Bundesländer, von Städten und Gemeinden sowie von Kirchen und vom Arbeitgebern in Betracht. Hier hilft ein fachkundiger Profi durch den Förderdschungel. Die staatliche KfW hält ein ganzes Bündel von Förderprogrammen mit zinsgünstigen Darlehen oder direkten Zuschüssen bereit. Energieeffizientes Bauen wird bei der KfW besonders gefördert und ab dem 01.04.2016 haben sich auch hier die Fördermöglichkeiten verändert.
NRW fördert Bauherrenfamilien: diese subventionierten Darlehen und Zuschüsse sind häufig an Einkommensgrenzen gebunden und richten sich vor allem an Familien mit Kindern. Außerdem werden die Kredite und Zuschüsse häufig nach dem Prinzip „so lange der Vorrat reicht“ vergeben.
Baugeld vom Bürgermeister: in Münster beispielsweise zahlt die Stadt bis zu 9.000 € für Einfamilienhäuser und 15.000 € Zuschuss für Mehrfamilienhäuser (kombinierbar mit KfW-Förderungen).

Der besondere Tipp: Sie haben noch keine Immobilie gefunden?
Profitieren Sie trotzdem schon jetzt von Förderungen und nehmen Sie eine Vorausberatung in Anspruch. Wenn Sie dann fündig werden, können Sie schneller zugreifen. So kann z.B. durch die Beantragung des Nachfolgers der Eigenheimzulage, der Eigenheimrente (auch „Wohnriester“ genannt) bereits vor dem Erwerb monatlich Geld durch Zuschüsse und Steuervorteile gespart werden. Die Wohn-Riester-Förderung ist dank hoher staatlicher Zulagen der Turbo für die Finanzierung selbst genutzten Wohneigentums und lässt sich einfach in die Baufinanzierungsrate ohne Mehraufwand zur Tilgung einbauen. Nicht verschenken sollten Arbeitnehmer die Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen (vL) einzubeziehen. Damit kann die monatliche Rate um 40 € reduziert werden und der Staat zahlt unter Umständen noch 9% Förderung oben drauf. 32 Millionen Bundesbürger haben zudem Anspruch auf 8,8% Wohnungsbauprämie bei Bausparverträgen.

2. Die Gesamtkosten

Wichtig ist hierbei die korrekte Ermittlung der Gesamtkosten und Baunebenkosten (z.B. Bauzeitzinsen und doppelte Mietzahlungen, Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Maklerhonorar, Kosten für die Eintragung einer Grundschuld etc.) und den Einsatz von Eigenmitteln und Eigenleistungen zu erörtern – wieviel Geld steht wann zur Verfügung und ist es überhaupt sinnvoll, dieses komplett einzusetzen?

In der nächsten Ausgabe erfahren Sie die weiteren 4 wichtigen Aspekte bei einer Baufinanzierung. Viel Erfolg bei der Immobiliensuche und der gleichzeitigen Prüfung Ihres finanziellen Maßanzuges! Schlafen Sie beruhigt mit einer passenden Finanzierung für Ihre eigenen vier Wände. Bei Fragen rufen Sie uns einfach an unter Telefon (0251) 5005 – 580.

Dr. Oliver Altenhövel

Dr. Oliver Altenhövel

Dr. Oliver Altenhövel
Dipl.-Kaufmann / Immobilienwirt (DIA)
Vereinigte Volksbank Münster eG
Tel: 0251 / 5005 5810

https://www.volksbank-immobilien.info/

Den Immobilientraum wahr werden lassen- mit der Vereinigte Volksbank Münster eG

So wird der Immobilientraum wahr

Mit einer Baufinanzierung der Vereinigte Volksbank Münster eG

Der Immobilientraum von den eigenen vier Wänden ist heute aufgrund historisch niedriger Zinsen für viele Menschen realisierbar. Zwei Schritte zum Ziel sind dabei entscheidend. Zum einen muss man eine dem eigenen Bedarf und seinen Vorstellungen entsprechende Immobilie finden. Zum anderen muss diese sicher finanziert sein. Und dabei kommt es auf die Gestaltung der Baufinanzierung und die professionelle Beratung hierzu entscheidend an.

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