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2019_Immobilienserie

Pflegeimmobilie als Kapitalanlage


Expertentipp 2019 – Nr. 2
Teil 1

Wohin entwickelt sich der Markt für Pflegeimmobilien?

Lohnt sich ein Investment in eine Pflegeimmobilie? Auch wenn die Renditen in den letzten Jahren zurückgegangen sind – statt der früheren 5% Rendite pendeln sich die Renditen aktuell knapp über 4% ein – Pflegeimmobilien sind für Anleger nach wie vor attraktiv. Aber neben der Rendite sind auch die Risiken zu beachten.

Pflegeimmobilien sind kaum konjunkturanfällig und weniger volatil als beispielsweise die Segmente Wohnen oder Gewerbe in der Immobilienbranche. Und die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen wird weiter steigen. Dafür sorgt alleine schon die demografische Entwicklung in Deutschland. Die Zahl der über 80-jährigen wird von aktuell 4,7 Mio. auf 7,5 Mio. im Jahr 2040 zunehmen. Und dieser Altersbereich der klassische Altersdurchschnitt in stationären Pflegeeinrichtungen. Und auch die Zahl der 65-jährigen wird bis 2040 von derzeit 17,3 Mio. Menschen auf 23,5 Mio. anwachsen. D.h. auch die Zukunft wird einen hohen Bedarf an Pflegedienstleistungen zu Hause und stationär abbilden. Wie sich die Pflege auf die beiden Bereiche aufteilt ist schwer zu prognostizieren.

Auslastung von Pflegeeinrichtungen

Neben dem Alter spielt auch die Pflegeprävalenz, das heißt der Anteil der Pflegebedürftigen pro Alterskohorte, eine Rolle. Dies erklärt auch, warum Prognosen bei Pflegeplätzen variieren. Das Institut für Wirtschaftsforschung RWI sagt für das Jahr 2030 einen Bedarf an stationären Pflegebetten von rund 1,1 Mio. voraus. Hierzu zum Vergleich: Aktuell werden in Deutschland 857.000 Menschen stationär gepflegt. Dies entspricht einer Auslastung der vorhandenen Pflegeeinrichtungen von rund 92 Prozent. Die Studie der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung GWS geht von einem zusätzlichen Bedarf von 160.000 Plätzen bis 2030 aus.

Fazit: Alle Prognosen gehen davon aus, dass der Bedarf an stationärer Pflege steigt

Und dies obwohl die Politik seit Jahren die ambulante Pflege propagiert. Sicherlich wäre die ambulante Pflege zu Hause wünschenswert, jedoch ist dies nicht immer leistbar durch die Familie und die Unterstützung ambulanter Pflegekräfte.

Meines Erachtens wird der Markt langfristig weiter wachsen. Gleichzeitig sollte man bei einem Investment aber auf die Struktur achten. Dabei sind insbesondere ganzheitliche und kombinierte Strukturen wie Kurzzeitpflege, Tagespflege, ambulant betreute Wohngemeinschaften, betreutes Wohnen und stationäre Pflege zu beachten. Denn oft ist es eine Abfolge, welche in der Regel mit der Tagespflege startet.

Die Nachfrage ist für ein Investment sehr positiv zu betrachten, aber welche Risiken muss man beachten, wenn man in eine Pflegeimmobilie investiert? Dieses erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der Expertentipps in unserem Blog. Aktivieren Sie hierfür gerne den Beitragsbenachrichtiger in unserem Blog unter volksbank-blog.de/beitrags-benachrichtiger-anmeldung/

Sofern Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, bietet die Vereinigte Volksbank Münster eG, am 07.03.2019 hierzu eine Informationsveranstaltung an. Bei Interesse können Sie sich gerne telefonisch über 0251 / 5005 580 oder über die Homepage www.volksbank-immobilien.de anmelden.

Dr. Oliver Altenhövel
Dr. Oliver Altenhövel – Dipl.-Kaufmann / Immobilienwirt (DIA) – Vereinigte Volksbank Münster eG Tel. 0251 / 5005 5810

Veranstaltung: Immobilie vererben

Erbe – was nun? Immobilie vererben

Erbschaftsstreit – Familie statt Immobilie

In zwei Drittel aller Erbfälle geht es auch um Immobilien. Weil diese sich weder aufteilen noch verschieben lassen, gibt es aber häufig Streit unter den Erben.

Erbschaftswelle in Deutschland

Auf Deutschland rollt eine historisch nie da gewesene Erbschaftswelle zu: Die Eltern der Babyboomer aus den 1960er-Jahren erreichen innerhalb der nächsten Jahre ein Alter, in dem eine Erbschaft zunehmend wahrscheinlich wird und in rund zwei Drittel der Fälle werden Immobilien vererbt. Laut einer repräsentativen Studie werden in mehr als der Hälfte der Fälle (56 Prozent) Einfamilienhäuser vermacht, gefolgt von Mehrfamilienhäusern (22 Prozent) und Eigentumswohnungen (15 Prozent). Allerdings macht nur etwa jeder Vierte (27 Prozent) die geerbte Immobilie zu seinem Eigenheim. Vier von zehn Erben (40 Prozent) verkaufen die Immobilie, 15 Prozent entscheiden sich für eine Vermietung.

Um den häufigen Streit zu vermeiden, sollten sich die Erblasser Gedanken über das Verschenken und Vererben oder doch den Verbrauch des Vermögens bis zum Lebensende machen. Und die Erben sollen sich konstruktiv zusammensetzen und eine einvernehmliche Lösung finden, um eine kostenträchtige Teilungsversteigerung zu vermeiden.

Kundenveranstaltung: „Unsere Erb-Immobilie“
Immobilie vererben

Im Vortrag „Unsere Erb-Immobilie“ erhalten Sie Denkanstöße und wertvolle Tipps zum Thema „Immobilie vererben“. Wir erläutern die Bedeutung einer Erbengemeinschaft und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Nutzung (eigene Nutzung, Vermietung oder Verkauf). Auch auf die finale Lösung von Erbstreitigkeiten – die Teilungsversteigerung – wird hingewiesen.

Mögliche Lösungsansätze, die Ihnen bei Ihren Überlegungen weiterhelfen, werden vorgestellt.

Kundenveranstaltung: „Unsere Erb-Immobilie“
Wann: Mittwoch, 08. November 2017, 18.00 Uhr
Wo: Hauptstelle Vereinigte Volksbank Münster eG (4. OG), Neubrückenstr. 66, 48143 Münster

Um Anmeldung wird gebeten!

>> Jetzt zum Vortrag „Unsere Erb-Immobilie“ anmelden!